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Beschreibung

 Beschreibung (Mark III)

Ein freistehender, sich drehender Mast aus Karbonglasfaser steht im Boot (an gleicher Position wie beim Standard Rigg) auf einer Kugel in der Bilge und wird von einem Rollenlager im Deck gehalten.

Das, wie eine Tragfläche geformte, Flügelsegel ist vollständig aus herkömmlichen Segeltuch und durchgehenden Segellatten hergestellt. Es umfängt den Mast und ist ungefähr bei 25%-30% der Profilsehnenlänge an ihm befestigt (das bedeutet, dass 25% der Segelfläche sich vor dem Mast befinden).

Um es auch für große Boote geeignet zu machen, wird das Flügelsegel in drei Teilen hergestellt (Mark II). Jedes Segelteil wird einzeln vorgeheißt. Die Segel werden in Gleitschienen, die an den Enden der Salinge befestigt sind, hochgezogen (siehe Fotos in der Bilderreihe). Wenn alle drei Segel gesetzt sind, hat man ein Flügelsegel.

Die gewählte Tragflügelform des Flügelsegels wird durch die Anordnung der Salinge und Gleitschienen bewirkt, die das Setzen eines U-förmigen, durch Segellatten (Segelspanten) gestütztes, Vorlieksegels ermöglichen (siehe Bilder) und die den richtigen Abstand zwischen den beiden Großsegeln, dem BB-Großsegel und dem STB-Großsegel des Flügelsegels, einhalten.

Das Unterliek des Vorlieksegels ist an der untersten Saling und einem kurzen Baum, der am Mast fest und nach vorne gerichtet ist, befestigt. Die Schothörner der beiden Großsegel (mit losem Unterliek) sind achtern am Baum befestigt.

Omer wing sail - close reach

 

Eine kleine elektrische oder hydraulische Stelleinrichtung erzeugt die Wölbung und das asymmetrische Profil des Flügelsegels, in dem sie einen bestimmten Winkel zwischen Mast und Baum fest einstellt (bei kleineren Booten erfolgt der Wechsel der Wölbung von einer auf die andere Seite automatisch durch ein Gelenk in der Mitte des Baumes und die Steuerung der Wölbung und Asymetrie des Profils wird durch eine Zugleine erzeugt, die den Winkel des Gelenks verändert). Da die Wölbung des Flügelsegels vom Baum am jeweiligen Unterliek des Flügels erzeugt wird, biegt sich das Achterliek des Flügelsegels automatisch bis zu einer „0“ Wölbung (symetrisches Profil) am Top des Flügelsegels zurück.

Wenn das Flügelsegel geheißt wird, drehen sich Mast und Flügelsegel (wie eine Wetterfahne) automatisch in den Wind.

Wenn die Schot ein bisschen angezogen wird, so dass der Anstellwinkel des Flügelsegels 8°-10° ist, segelt das Boot los.

 


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